21.06.2016

Seatrain

Eine häufig unterschätzte Band der späten 60er / frühen 70er Jahre sind Seatrain, deren Mischung aus Psychedelic Folk, Folk Rock und jazzigen Tunes, aber auch countryesken Einflüssen auch heute noch spannend zu hören ist. Gegründet 1969 in Kalifornien gingen sie aus den Überbleibseln von Blues Project hervor, die eine ähnlich gelagerte Musik machten. Der Song Flute Thing von ihrem letzten Album aus dem Jahr 1973 ist eine Cover-Version eines Tracks von Blues Project.

Die Band wechselte häufig das Personal, so dass auf ihren vier Alben folgende Musiker mitspielten: Andy Kulberg (bass, flute), Roy Blumenfeld (drums, 1968-69), John Gregory (guitar, vocals, 1968-69),Donald Kretmar (saxophone, bass, 1968-69),Richard Greene (violin, 1968-72), Jim Roberts (vocals, 1968-72), Teddy Irwin (guitar, 1969), Red Shepherd (vocals, 1969), Bob Moses (drums, 1969), Elliot Randall (guitar, 1969), Billy Williams (drums, 1969), Peter Rowan (guitar, vocals, 1969-72), Larry Atamanuik (drums, 1969-72), Lloyd Baskin (keyboards, vocals, 1969-73), Peter Walsh (guitar, 1972-73), Bill Elliot (keyboards, 1972-73), Julio Coronado (drums, 1972-73).

Kulberg, der Mastermind der Band, und Blumenfield spielten schon bei Blues Project zusammen, aber auch Peter Rowan und Bob Moses, die vom Bluegrass  (Rowan) bzw. vom Jazz (Moses) kamen, hatten einen guten Namen und brachten ihre Einflüsse mit.

Die Albumtitel der ersten zwei Veröffentlichungen waren bis auf die Schreibweise identisch, das erste Werk hieß Sea Train  (1969), das zweite Seatrain (1970). 1971 folgte Marblehead Messenger und nach dem vierten, Watch (1973), war leider Schluss.

Jedenfalls spannende Musik aus den Schnittstellen Folk, Country, Bluegrass, Psychedelic und Jazz.

SEA TRAIN (1969)

Seatrain: Sea Train
Seatrain: Let The Dutchess No
Seatrain: Pudding Street
Seatrain: Portrait Of The Lady As A Young Artist
Seatrain: As I Lay Losing
Seatrain: Rondo
Seatrain: Sweet Creeks Suite
Seatrain: Outwear The Hills

19.06.2016

The Beatles & The Rolling Stones in den 60ern

Als Ursuppe würde ich die zwei wichtigsten 60er-Jahre-Bands bezeichnen. Die Studio-Alben sollten in keiner Sammlung fehlen. Von Rhythm & Blues über Rock & Roll, Merseybeat bis zu Spielarten wie Psychedelic Rock, Country, Blues oder einfach nur Pop wird hier alles abgedeckt, man merkt auch die Entwicklung der Rock-Musik im Laufe der 60-er Jahre, vor allem bei den Beatles, wie sie sich von den einfachen kleinen Rock & Roll und Merseybeat Songs in immer komplexere Gefielde vorwagen.

Die Stones waren ja schon immer die raueren Spießgesellen, böse Giftzwerge, denen man es abkaufte, dass sie Samstag abends losgingen, um Mädchen klar zu machen, mit reichlich Alkohol und verbotenen Substanzen. Gerade in ihrer Frühzeit saugten sie den Blues förmlich auf und ließen ihn, soweit sie ihn verstanden, in einen rauen, lauten, pöbligen Sound einfließen. "I'm A King Bee", "Satisfaction", "Everybody Needs Somebody To Love" oder "Mona" kamen dabei heraus, eine Mischung aus Garagen Rock und Rhythm & Blues wurde hemdsärmlig und voller Energie runtergerotzt, dass es auch heute noch eine Freude ist, den Songs zuzuhören, am besten mit einer angemessenen Lautstärke.

Den Beatles war es vorbehalten, sich aus der Begleitband von Tony Sheridan zu einer formidablen Beatband zu entwickeln. Da sie aus Liverpool kamen, durch das bekanntlich der Mersey River fließt, wurde eine ganze Stilrichtung geboren, der Merseybeat. Gefällige Chorgesänge und die klassische Bandbesetzung zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug (ohne Orgel), aber vor allem zwei begnadete Songschreiber, John Lennon und Paul McCartney, ließen sie schon früh aus der Masse ähnlich gelagerter Bands herausstechen. Im Gegensatz zu den Stones schrieben die Beatles schon sehr frühzeitig ihre Songs selber und ließen sich nicht darauf ein, Blues oder Rhythm & Blues Vorlagen nachzusingen.

Wenn man mich fragt, wer mir lieber ist, die Stones oder die Beatles, muss ich, zumindest von der Anfangszeit her, antworten, dass mich der rauere Sound der Stones mehr anspricht, was sich aber in der zweiten Hälfte der 60er-Jahre zu einer Patt-Situation hin entwickelt, spätestens seit Rubber Soul sind die Beatles für mich gleichberechtigt, was die Songs angeht, die ich liebe.

Wie dem auch sei, die beiden wichtigsten englischen Bands der 60er-Jahre dürfen in keiner Plattensammlung fehlen, vielleicht braucht man das späte Werk der Stones nicht mehr komplett, aber das sollte jedem selbst überlassen sein. Zur Basis einer guten Sammlung würde ich mir folgende Platten zulegen:


The Rolling Stones:

The Rolling Stones (1964)
12 × 5 (1964)
The Rolling Stones No.2 (1965)
The Rolling Stones, Now!(1965)
Out of Our Heads (1965)
December's Children (And Everybody's) (1965)
Aftermath (1966)
Between the Buttons (1967)
Their Satanic Majesties Request (1967)


The Beatles:

Please Please Me (1963)
With The Beatles (1963)
A Hard Day's Night (1964)
Something New (1964)
Beatles for Sale (1964)
Beatles '65 (1964)
Help! (1965)
Rubber Soul (1965)
Revolver (1966)
Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band (1967)
Magical Mystery Tour (1967)
The Beatles [The White Album] (1968)
Abbey Road (1969)
Let It Be (1970)





18.06.2016

Playlist No. 4

Hier wieder einige rare Stücke aus den 60er und frühen 70er Jahren:

Banchee - 38 (1971)
Eine Band aus New York City, die zwei Alben herausbrachte, Banchee (1969) und Thinkin' (1971). Ziemlich harter Psychedelic Rock, hier der letzte Song ihres zweiten Albums Thinkin', ein achtminütiger Heavy Psych-Trip mit Tempowechseln, interessant gestaltet.

Beauregard Ajax - Blues Violins (1968)
Die obskure Psychedelic-Band Beauregard Ajax gründete sich 1966 in Los Angeles, CA. 2006 kam das Album Deaf Priscilla mit Aufnahmen aus den Jahren 1966 bis 1968 heraus. Zu Lebzeiten der Band wurden keine Alben veröffentlicht. Blues Violins ist ein sehr schönes Beispiel für ihre Art, Musik zu spielen.

Terry Reid - River (1973)
Der Titelsong des gleichnamigen Albums von 1973. Terry Reid war im Gespräch als Gitarrist bei den Rolling Stones, zog aber eine Solo-Karriere vor, die immer wieder durch Querelen mit seiner Plattenfirma ins Stocken geriet. Teilweise wurden seine Platten von Graham Nash produziert. Musik zwischen Folk, Country und Blues, immer gut anzuhören.

Khalsa String Band - Song Of Bliss (1973)
Die Khalsa String Band bestand aus Sikhs, die in die USA immigriert waren. Ihre Musik war ein psychedelisch angehauchter Folk-Rock mit religiösen Texten. Einzelne Mitglieder leben noch heute in Portland, ME, in der USA.

Tommy Flanders - Moonstone (1969)
Flanders war der Sänger der Band Blues Project. 1969 brachte er sein Solo-Album Moonstone heraus mit psychedelischen Folk Rock-Songs. Hier der Titeltrack.

Seatrain - Orange Blossom Special (1970)
Seatrain gingen aus der New Yorker Band Blues Project hervor und nahmen zwischen 1969 und 1973 vier Alben auf, die zwischen Folk- und Psychedelic-Rock angelegt waren. Wie ihre Vorgängerband Blues Project setzten auch sie gerne mal auf Flöten und sonstiges exotisches Instrumentarium. Hier die Interpretation des alten Bluegrass Hits.

Traffic - Glad & Freedom Rider (1972)
Zu guter Letzt noch eine meiner Lieblingsbands, Traffic, mit zwei ihrer bekanntesten Stücke, aufgenommen live 1972 in Santa Monica, Kalifornien.

27.04.2016

Alan Bangs Songbook

Alan Bangs, Radio-Moderator, schon seit meiner frühesten Jugend, spätestens aber nach dem Interview beim Rockpalast mit John Cale im Schrank, bin ich ein glühender Verehrer. Mit untrüglichem Geschmack hat er mich schon früh mit Meisterwerken von Little Feat oder Ry Cooder bekannt gemacht. Er schreckte aber auch nicht davor zurück, zeitgenössische, sprich in den frühen 80er Jahren von Punk, New Wave oder Reggae beeinflusste Musik zu spielen.
Desto größer war meine Freude, im Netz ein PDF-Dokument zu entdecken, auf dem seine gesammelten Radio-Sendungen mit allen gespielten Titeln zu finden sind. Das Dokument umfasst mittlerweile 1007 Seiten, wird aber noch weiter ausgebaut.

Wer gerne in Erinnerungen schwelgt, aber auch gerne an alte, unbekannte Sachen aus der damaligen Zeit erinnert werden möchte, sollte hier mal reinschauen.

Auf der Webseite ist das Dokument als PDF vollständig herunterzuladen.

Viel Spaß damit. Euer gethsemane

15.06.2015

Playlist No. 3

1. If: Waterfall
2. Softmachine: Moon In June
3. Chelsea Wolfe: Movie Screen
4. Death & Vanilla: Necessary Distortions
5. The Lucid Dream: Cold Killer
6. Bob Moses: Happy To Be Here Today
7. Colaris: The Cave
8. Loud Family: Way Too Helpful
9. Tame Impala: Remember Me
10. Main Street Gospel: Fool's Gold
11. Follakzoid: Rio
12. Kurt Vile: In My Time
13. Steve Gunn: Milly's Garden

21.05.2015

Playlist No. 2

Wieder mal eine Zusammenstellung von neueren und älteren Tracks, die man mal wieder hören sollte oder auch was zum Entdecken, alles mehr oder weniger psychedelisch angehaucht.

1. Nieve Nielsen & The Deer Children: Room
2. Tycho: See
3. New Candys: Dark Love
4. Death Cab For Cutie: Black Sun
5. The Postal Service: The District Sleeps Alone Tonight 
6. Tess Parks & Anton Newcombe: German Tangerine
7. Jane Birkin & Serge Gainsbourg: La Décadanse
8. Ultimate Spinach: Don't Cry For Me
9. Absolute Elsewhere: Miracles Of The Gods
10. Windy Corner: Song From The Very North
11. The Third Bardo: I Can Understand Your Problem
12. Dew: Don't Let Me Be Misunderstood
13. Wishful Thinking: Hiroshima


Enjoy it!!!




23.02.2015

Playlist No. 1: 23.02.2015

 Ab sofort meine Playlists, enjoy it:

01. Sensational Alex Harvey Band: Swamp Snake
02. Jupiter Coyote: Real Thing
03. Kossoff, Kirke, Tetsu, Rabbit: Blue Grass
04. Sam Hare: Slow Blues Jam
05. Southern Drawl Band: Against The Grain
06. The Subdudes: Need Somebody
07. Tedeschi Trucks Band: The Sky Is Crying
08. Beacon Street Union: Baby Please Don't Go
09. Harry Manx: Tijuana
10. David Lindley: Papa Was A Rolling Stone
11. Kaleidoscope: Ghost Riders In The Sky
12.Thomas Jefferson Kaye: Collection Box
13. Great Speckled Bird: Love What You're Doing, Child

31.10.2014

Basics

Es ist unerlässlich, dass ich meine Musiksammlung neu ordne. Aufgrund veränderter Hörgewohnheiten und einer schier unübersichtlichen Menge von Musik, die ich wahrscheinlich in meinem Leben nicht mehr zu hören in der Lage sein werde, gilt es, vorrangig den Spreu vom Weizen zu trennen und mich von allem überflüssigen musikalischen Ballast, hinter dem ich nicht voll stehe, zu trennen. Dass ich dabei immer wieder interessante Entdeckungen, sei es in Form von lang nicht mehr gehörter Musik oder in neu gefundener Musik, mache, ist selbstverständlich.

Ich möchte Euch, die geneigten Leser meines Blogs natürlich daran teilhaben lassen, mit mir zusammen in neue und altbekannte Klangwelten einzutauchen, auch über meinen bisherigen Tellerrand hinaus zu schauen, und Euch Musik nahe zu bringen, die mir spannend und interessant erscheint und die es für mich würdig ist, gehört zu werden.

Dass dabei natürlich die Geschmäcker ausenander gehen können und manches, was ich gerne höre, für Euch nicht erwähnenswert ist oder dass schlicht und einfach manche Sachen für Euch nicht nachvollziehbar sind, ist der Sache geschuldet.

Ihr könnt Euch mit Kommentaren beteiligen, wenn Ihr anderer Meinung als ich seid, vielleicht bekomme ich dadurch ja auch eine neue Sichtweise auf die musikalischen Dinge.

Also ab sofort wieder Posting in diesem Blog über eine der schönsten Nebensachen der Welt, Musik in all ihren Schattierungen.

Euer gethsemane

22.06.2014

Mister And Mississippi - Same (2013)

Label: V2
Country: Niederlande
Released: 2013
Genre: Indie Folk

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1 Follow the Sun
2 Nemo Nobody
3 Calm
4 See Me
5 Same Room, Different House
6 Running
7 Bon Vivant
8 Six Feet Under
9 Coloured In White
10 Northern Sky
11 Circulate


Mit dem Mix aus mitreißendem Folk, Indie-Gitarren und verträumt-progressiver Songwriter-Musik haben Mister and Mississippi in Holland bereits große Erfolge verbuchen können. So schaffte ihr Erstlingswerk es bereits in der ersten Woche nach der Veröffentlichung auf Platz 1 der Alternative-Charts, Platz 6 der Album-Charts und auf Platz 1 der iTunes-Charts. Eine ausverkaufte Tour und Support-Shows für Patrick Watson und Blaudzun folgten. Der Radiosender 3FM betitelte die Band bereits als “Serious Talent“ und zeichnete sie kurze Zeit später mit dem “Best Newcomer“ - Award aus. Auf ihrer ersten kleinen Deutschland-Tour im September 2013 konnten Mister and Mississippi unter anderem beim Reeperbahn-Festival in Hamburg ihre einnehmende Magie unter Beweis stellen. 

Während ihres ersten Semesters an der niederländischen "Herman Brood Academy", bekamen Tom Broshuis, Danny van Tiggele, Maxime Barlag und Samgar Lemuël Jacobs den Auftrag, drei Lieder gemeinsam zu schreiben. Austauschbare Chartsware ist ihre Sache offensichtlich nicht, denn sie komponierten stattdessen drei karge Indie-Folk-Songs, die vom Zusammenspiel der Stimmen von Sängerin Maxime Barlag und Percussionist Lemuël Jacobs leben. Sie bekamen die Bestnote und beschlossen, als Band zusammen zu bleiben.

Zwischen knarzigen Spleens von Bon Iver und den sphärischen Klängen von Sigur Ros pendelt Mister And Mississippi's Musik, ließe sich mit ihrer Harmonieseligkeit aber auch an der US-amerikanischen Westküste in den 60er Jahren verorten. Vielschichtig wird ihr Sound nicht zuletzt durch vereinzelte Einschübe von Pop und Rock und die Arrangements, die oft eine gewisse Entrücktheit transportieren.

Nachdem ich ja Sigur Rós sehr gerne mag, kann ich auch der Musik von Mister And Mississippi etwas abgewinnen. Auch auf dem OBS fand ich sie nicht schlecht, war mal etwas anderes, wenn auch für den Nachmittag verschenkt.


Das Album kann man auf you tube komplett als Stream hören:

 Mister And Mississippi - Same (2013)


Hier auch noch ein Live Konzert aus dem Paradiso in Amsterdam:

 Paradiso

Tangle Eye: Alan Lomax Southern Journey Remixed (2004)

Label: Zoe
Country: US
Released: 2004
Genre: Electronic

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1 John Henry's Blues 5:51 - 2 Drownded 4:52 - 3 Heaven 4:32 - 4 Home 4:23 - 5 Parchman Blues 5:24 - 6 Holler 5:24 - 7 O Death 3:31 - 8 Chantey 5:03 - 9 Hangman 5:23 - 10 Work Song 4:20 - 11 Soldier Intro 0:48 - 12 Soldier 6:16


Steve Reynolds ist ein in New Orleans ansässiger Toningenieur und Plattenproduzent, der früher Mitbesitzer der Ultrasonic Studios war. Er arbeitete mit solchen Leuten wie der Rebirth Brass Band, Irma Thomas, Trombone Shorty, Kermit Ruffins und den Radiators. 2004 kreierte er mit dem befreundeten Produzenten aus New Orleans, Scott Billington "Alan Lomax Southern Journey Remixed", einen Funk, Hip-Hop und Bluegrass Remix von Alan Lomax Aufnahmen für den Library Of Congress, einer Vereinigung, die Field Recordings aus den Südstaaten sammelte und für die Nachwelt erhielt.

Über die Original Tonspuren wurden behutsam neue Instrumentalspuren und allerlei elektronische Spielereien gelegt, die aber den Reiz der Produktion ausmachen. Leider ist das Ganze nicht ganz einfach zu bekommen, mein Exemplar stammt von einem amerikanischenMailorder, der seine CDs über amazon vertreibt.

Ich kann hier nicht mal ein Hörbeispiel über you tube anbieten, da die Songs in Deutschland durch den Rechtsstreit mit der GEMA gesperrt sind, die CD zu besorgen lohnt sich aber trotzdem, einen Song habe ich auf den OBS 18-Sampler für spezielle Freunde in Beverungen draufgepackt, der Rest muss blind zugreifen, wenn er solche Musik mag.


Habe doch noch einen Link gefunden:

Tangle Eye



05.06.2014

Noch zwei Tage . . .

Noch 2 Tage bis zum OBS. . .

habe mir einige Bands über you tube angehört, bin gespannt, wie das Ganze live rüber kommt. Freu mich schon auf die altbekannten Gesichter und das erste Bierchen in gewohnter Runde.

Bis denne

gethsemane

11.03.2014

Atomic Rooster - Nice & Greasy (1973)

 Nice & Greasy

Label: Dawn
Country: UK
Released: 1973
Genre: Hard Rock

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1 All Across The Country 5:08
2 Save Me 3:14
3 Voodoo In You 7:02
4 Moods 4:23
5 Take One Toke 4:59
6 Can't Find A Reason 4:26
7 Ear In The Snow 6:11
8 Watcha Gonna Do 5:26


Das fünfte Album von Atomic Rooster, einer Hardrockband aus England, deren Sound geprägt war vom Hang zum Okkulten, was sich auch in ihren Texten ausdrückte, "Death Walks Behind You" oder "The Devil's Answer". Auf diesem Album gelang es ihnen, mit Chris Farlowe, der vorher in den 60ern eine famose Solo-Karriere aufzuweisen hatte, und in den späten 60er/frühen 70er Jahren bei der Jazzrock Formation Colosseum sang, einen charismatischen Blues-/Soulsänger zu verpflichten. Der Sound auf dieser Platte ging auch vom auf den vier vorherigen Platten gepflegten Hardrock weg hin zu einer dunkel bluesig-funkigen Grundstimmung, ohne auf Wah-Wah-Gitarren und Orgelsounds zu verzichten, die die relativ hohe Stimme Farlowes unterstützten. "All Across The Country", der Opener, gibt gleich die Richtung an, "Save Me" mit angedeutetem Bläsersatz groovt und das siebenminütige "Voodoo In You" zeichnet sich durch einen ziemlich schweren erdigen Sound aus, der seine 70er Jahre-Hardrock/Heavy Psych-Wurzeln nicht verleugnen kann. Reichlich Platz für Gitarrensolos ist auch noch. "Moods" ist eine Piano-Ballade ohne Gesang, melancholisch und wunderschön, sozusagen der Ruhepunkt des Albums, bevor "Take One Toke" wieder Fahrt aufnimmt, Farlowe phrasiert leicht jazzig über den funkigen Soundteppich, Piano und Gitarre tragen den Sound, während Bass und Schlagzeug wieder für die dunkle Grundstimmung zuständig sind. Auf "Can't Find A Reason" kann sich Farlowe auch als Balladensänger beweisen, seine voluminöse Stimme sehr gut einsetzen und zeigen, dass er einer der besten weißen Soulsänger der 60er Jahre war. "Ear In The Snow" schließlich ist mehr eine instrumentale Improvisation, bei der Vincent Crane, der Mastermind und Keyboarder von Atomic Rooster sein Können beweisen darf, hier kommen auch Prog Rock Elemente zum Vorschein. Das finale "Watcha Gonna Do" ist noch mal ein straighter Bluesrocker, getrieben von einem rollenden Piano und einem shoutenden Chris Farlowe. Alles in allem ein rundes Stück Mittsiebziger Blues-/Hardrock, gespielt von einer soliden britischen Band aus dem zweiten Glied, das manchmal aber interessantere Blüten hervorbringt, als die etablierten und bekannten Bands aus diesen Jahren.

Atomic Rooster - Voodoo In You
Atomic Rooster - Can't Find A Reason

Zu beziehen hier:

amazon

Link:
Wikipedia



OBS 18 und die Konsequenzen

Ein Wort zu Glitterhouse. Ich bin es Leid, im guestbook der OBS-Seite nutzlose Scharmützel zu führen mit Menschen, die schon meine Kinder sein könnten und von GUTER Musik so viel Ahnung haben, wie die besagte Kuh vom Stabhochsprung.
Früher war ich ein Fan dieses Musiklabels, und ich fuhr auch gerne auf das Festival, das Problem ist, seit einigen Jahren hat das Festival keinen Charakter mehr, leider Gottes muss ich sagen, hat sich das Ganze zum Schlechten gewandelt und ich bin nicht gewillt, die nächsten Jahre bei der schlechten Musikauswahl, die das Festival mittlerweile auszeichnet, nochmal hin zu fahren, hab kein Bock darauf, mir schlechte Bands bei Regenwetter anzuhören und dafür vierhundert Kilometer fahren zu müssen, danke.

Nichts destotrotz bin ich immer noch gewillt, mir einige Sachen bei Glitterhouse zu kaufen, auch wenn jede noch so schlechte CD in den Himmel gelobt wird, aber wir haben ja mittlerweile die Möglichkeit, über YouTube und ähnlich arbeitende Dienste jede Art von Musik vorzuhören und die Spreu vom Weizen zu trennen.

Dafür hat man immer beim Stöbern in den Glitterhouse-Katalogen die Chance, einige neue Bands kennen zu lernen, deren Scheiben ich hier auch gerne bespreche.

Mittlerweile merke ich jedoch, dass auch ich in ein Alter komme, in dem ich nicht mehr jedem Trend hinterher hecheln muss. Es gibt genügend fuselbärtige Jünglinge und junge Mädchen im Sommerkleid, die sich befleißigt sehen, ihre musikalischen Ergüsse, und seien sie noch so bescheiden, auf Tonträgern und anderen Speichermedien zu veröffentlichen, man muss unter diesem ganzen belanglosen Zeug die wahren Perlen suchen und finden, aber manchmal habe ich nicht mehr die Lust und vor allem auch die Zeit, mich um den ganzen Kram zu kümmern. Je älter ich werde, desto mehr ältere Musik entdecke ich wieder für mich, und ich möchte euch gerne daran teilhaben lassen, aber ich verschließe mich nicht vor der einen oder anderen neuen Scheibe, wenn sie denn GUT ist!

In diesem Sinne, lasst mich meinen Blog ab sofort wieder mit frischem Mut weiterführen, und alle Leute, die ich vom OBS kenne, und die diese Zeilen lesen, denen möchte ich sagen, ich komme wegen euch und nicht wegen dem lausigen Programm.

Was ich mir in jedem Fall dieses Jahr auf dem OBS anhören möchte, sind The Builders And The Butchers, Wovenhand und Gallon Drunk. Ansonsten freue ich mich schon auf Fachsimpeleien und die eine oder andere hitzige Diskussion über die geilste Nebensache der Welt, nämlich GUTE Musik.

In diesem Sinne, Euer gethsemane

 

Über Festplatten und die Segnungen des Internets

Hallo, hier bin ich wieder, euer gethsemane. Mir sind in den letzten Wochen zwei Festplatten abgerauscht, Gottseidank habe ich immer eine Sicherheitskopie gemacht, sonst wären jetzt hunderte von wunderbaren Platten aus meiner Sammlung auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Ich bin dabei, meine gesamten CDs zu digitalisieren, denn ich habe keine Lust mehr, Musik auf verschiedenen Datenträgern zu hören und mir die Sachen doppelt und dreifach in den Schrank zu stellen, weil ich nicht mehr weiß, ob ich die Musik schon besitze oder nicht.

Eine neue Form des CD-Sammelns ist mir in den letzten Monaten gekommen beim Durchblättern alter Glitterhouse- und Chill Music-Kataloge, ich gebe die Bands bei amazon ein und bekomme manche damals schweineteure CD für Cent-Beträge geliefert über die amazon-Händler, da spielt es auch keine Rolle, ob die CD gebraucht oder neu ist, meist sind die Gebraucht-CDs in erstaunlich gutem Zustand. 3 Euro Porto und 1 Cent für die CD kann ich da gerne zahlen.

Auf diese Weise habe ich eine CD der Barstool Prophets und eine von einer Band namens Blood Meridian erstanden, außerdem bekam ich vor ein paar Tagen die längst vergriffene erste CD von The Naked Lunch, Balsam, herein, die ja auch auf dem OBS 18 spielen.

Meistens höre ich mir die Sachen auf YouTube vor, bevor ich zuschlage und mich entscheide, mir eine CD von besagten Bands zuzulegen. Sollte wirklich einmal ein Griff ins Klo dabei sein, gehe ich nach Nürnberg zu meinem Gebraucht-CD Ankäufer, da bekomme ich dann zumindest das gezahlte Porto wieder raus.

05.11.2013

Johnny Cash: Unearthed (2003)

Heute möchte ich über Johnny Cash schreiben. Über Johnny Cash viel zu sagen, hieße, Eulen nach Athen tragen. Cash wurde am 26. Februar 1932 in Kingsland, AR, geboren.

Seine ersten Erfolge feierte er ab 1957 mit Rockabilly, zuerst in den Sun Studios und danach bei Columbia Records. Cash wurde eine der größten Stars der Country Music.

In den sechziger Jahren hatte Johnny Cash einige große Erfolge mit Hits wie Ring of Fire und der Live-LP Live At St Quentin (1968), auf der er vor einem Publikum von Gefängnisinsassen auftrat und ein begeisterte Fans zurückließ.

In den siebziger Jahren stieg er zu einem der größten Stars des Country-Geschäfts in Nashville und der ganzen USA auf.

In den achtziger Jahren trat er mit Waylon Jennings, Willie Nelson und Kris Kristofferson als Highwaymen auf und machte Outlaw Country.

Als sein Stern zu sinken begann, traf er Rick Rubin, unter dessen Federführung und mit der Hilfe von verschiedenen Gastmusikern wie zum Beispiel Tom Petty, sein grandioses Comeback 1994 mit den American Recordings eingeleitet wurde. Die Besonderheit lag darin, Songs von anderen Musikern neu zu interpretieren. Johnny Cash schaffte das Kunststück, die Songs wie seine eigenen klingen zu lassen.

Die American Recordings zählen zu den Meilensteinen des Americana Genres. Sie sind Johnny Cashs Spätwerk. Die Compilation Unearthed, eine 5-CD-Box, ist sozusagen die Essenz aus seinen American Recordings. Leider konnte er die Veröffentlichung nicht mehr erleben. Er starb am 12. September 2003 in Nashville, TN, kurz vor der Veröffentlichung dieser Mammut Box.
















Unearthed gliedert sich in fünf Kapitel, die jeweils eine CD einnehmen:

CD 1 - Who's Gonna Cry

Label: American Recordings
Country: US
Released: 2003
Genre: Country

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1 Long Black Veil 3:15
2 Flesh and Blood 2:29
3 Just the Other Side of Nowhere 3:18
4 If I Give My Soul 3:01
5 Understand Your Man 2:06
6 Banks of the Ohio 4:07
7 Two Timin' Woman 2:06
8 The Caretaker 1:55
9 Old Chunk of Coal 1:54
10 I'm Going to Memphis 2:40
11 Breaking Bread 2:48
12 Waiting for a Train 1:46
13 Casey's Last Ride 3:21
14 No Earthly Good 2:43
15 The Fourth Man in the Fire 2:48
16 Dark as a Dungeon 3:00
17 Book Review 2:07
18 Down There by the Train 5:49


Auf der ersten CD gibt Cash eher traditionelle Country- und Americana-Songs von sich, unter anderem  von Billy Joe Shaver und Kris Kristofferson geschrieben. Die Musik konzentriert sich wie auf allen diesen Songs fast nur auf Johnny Cashs Stimme und ist dementsprechend spartanisch.



CD 2 - Trouble in Mind 

Label: American Recordings
Country: US
Released: 2003
Genre: Country

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1 Pocahontas 3:43
2 I'm a Drifter (Version 1) 3:50
3 Trouble in Mind 3:32
4 Down the Line 2:38
5 I'm Movin' On 2:54
6 As Long as the Grass Shall Grow 4:21
7 Heart of Gold 3:01
8 The Running Kind (with Tom Petty) 3:11
9 Everybody's Trying to Be My Baby 2:11
10 Brown-Eyed Handsome Man (with Carl Perkins) 2:21
11 "T" for Texas 3:38
12 Devil's Right Hand 2:33
13 I'm a Drifter (Version 2) 3:45
14 Like a Soldier (with Willie Nelson) 2:55
15 Drive On (Alternate Lyrics) 2:23
16 Bird on a Wire (Live with Orchestra) 5:13


Das zweite Album beginnt mit einem Neil Young Song, Pocahontas, Dolly Partons I'm A Drifter folgt, wird als 13. Track noch einmal in einem intensiveren Gewand wiederholt. Tom Petty, Carl Perkins und Willie Nelson sind auf verschiedenen Tracks als Gäste zugegen. Auch die zweite Neil Young Cover Version Heart Of Gold weiß zu beeindrucken.



CD 3 - Redemption Songs

Label: American Recordings
Country: US
Released: 2003
Genre: Country

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1 A Singer of Songs 2:48
2 The L & N Don't Stop Here Anymore 3:13
3 Redemption Song (with Joe Strummer) 3:27
4 Father and Son (with Fiona Apple) 2:49
5 Chattanooga Sugar Babe 3:16
6 He Stopped Loving Her Today 2:37
7 Hard Times 4:01
8 Wichita Lineman 3:03
9 Cindy (with Nick Cave) 2:53
10 Big Iron 3:52
11 Salty Dog 2:26
12 Gentle on My Mind (with Glen Campbell) 3:24
13 You Are My Sunshine 3:18
14 You'll Never Walk Alone 2:59
15 The Man Comes Around (Early Take) 3:51


CD 3 hat den alten Bob Marley Song als Titel. Auch hier wieder Fremdkompositionen unter anderem von Cat Stevens, Bob Marley, Jimmy Webbs Wichita Lineman. Als Gastmusiker fungieren Fiona Apple, Nick Cave, Joe Strummer von The Clash und Glen Campbell. Bonus-Track ist eine frühe Version von The Man Comes Around.



CD 4 - My Mother's Hymn Book

Label: American Recordings
Country: US
Released: 2003
Genre: Country

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1 Where We'll Never Grow Old 3:31
2 I Shall Not Be Moved 2:41
3 I Am a Pilgrim 2:27
4 Do Lord 2:12
5 When the Roll Is Called Up Yonder 1:36
6 If We Never Meet Again This Side of Heaven 2:31
7 I'll Fly Away 1:54
8 Where the Soul of Man Never Dies 2:15
9 Let the Lower Lights Be Burning 3:14
10 When He Reached Down 2:14
11 In the Sweet By and By 2:25
12 I'm Bound for the Promised Land 2:15
13 In the Garden 3:18
14 Softly and Tenderly 3:17


 My Mother's Hymn Book, das vierte Album der Compilation, greift auf alte Gospel- und Folk Songs aus Cashs Heimat, den Südstaaten, zurück. Wahrscheinlich Songs, die er schon in jungen Jahren gehört hat. Sehr gefühlvolle, Altersweisheit ausströmende Lieder, die Johnny voller Inbrunst zum besten gibt.



CD 5 - Best of Cash on American

Label: American Recordings
Country: US
Released: 2003
Genre: Country

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1 Delia's Gone 2:19
2 Bird on a Wire 4:04
3 Thirteen 3:23
4 Rowboat 3:45
5 The One Rose 2:28
6 Rusty Cage 2:50
7 Southern Accents 4:42
8 Mercy Seat 4:35
9 Solitary Man 2:25
10 Wayfaring Stranger 3:22
11 One 3:52
12 Hung My Head 3:52
13 The Man Comes Around 4:29
14 We'll Meet Again 2:57
15 Hurt 3:38


Auf dem fünften Album gibt es eine Zusammenfassung der besten Songs der bis dahin erschienenen American Recordings. American V und American VI erschienen erst danach.

Meiner Ansicht nach sollte Unearthed in keiner Americana-Plattensamlung fehlen. Die Box kann neben den American Recordings Scheiben als Johnny Cashs Vermächtnis gelten.


Bezugsquellen:
amazon


Musik:
Johnny Cash: Hurt 
Johnny Cash: Rusty Cage 
Johnny Cash: If You Could Read My Mind


16.10.2013

Trampled Under Foot - Badlands (2013)

Label: Telarc
Country: US
Released: 2013
Genre: Blues Rock

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1 Bad Bad Feeling 3:53
2 Dark of the Night 3:45
3 Don't Want No Woman 4:20
4 Mary 4:53
5 Badlands 4:32
6 You Never Really Loved Me 4:16
7 Pain in My Mind 3:37
8 I Didn't Try 3:57
9 Desperate Heart 4:07
10 Down to the River 4:11
11 Home to You 4:23
12 Two Go Down 4:14
13 It's a Man's Man's Man's World 5:50


Das Soul Blues Trio Trampled Under Foot aus Kansas City, MO, nannte sich nach dem alten Led Zeppelin-Titel aus dem Album Physical Graffiti. Es besteht aus den drei Geschwistern Nick Schnebelen (guitar, vocals), Kris Schnebelen (drums, vocals), Danielle Schnebelen (vocals, bass). Ihr Vater Bill spielte schon in der Band von Little Eva, so lernten sie schon von jungauf, Blues und Soul zu lieben. 2008 gewannen sie den International Blues Challenge. Nick spielte in der Band Killing Floor, die sehr erfolgreich waren. K-Floor, wie sie später hießen, tourten mit Johnny Winter, Robin Trower, Robert Cray, Derek Trucks, George Thorogood, Steve Miller und James Brown.

Badlands ist ihr sechstes Album seit 2004. Die ausdrucksstarke Stimme von Danielle Schnebelen, die auch Bass spielt, trägt die Songs, die sich in einem Spannungsfeld aus Soul und recht gefälligem Blues bewegen. Schon der erste Song, Bad Bad Feeling, kommt schnell zur Sache, das Gitarrensolo in der Mitte ist eher songdienlich, der Gitarrist ist nicht auf dem solistischen Egotrip, sondern zeigt seine Kunst durch kurze aber knackige Performance. Die Musik lässt sich gut auch nebenher konsumieren und kommt auch beim Autofahren ganz gut zur Geltung. Ganz zum Schluss dürfen natürlich auch Klassiker wie das obligatorische Down To the River, mit schönem Dobro-Spiel veredelt, und der alte James Brown-Klassiker It's a Man's Man's Man's World, bezeichnenderweise von einer Danielle Schnebelen gesungen, nicht fehlen.

Alles in allem wieder eine interessante Band, die aus den unendlichen Weiten der amerikanischen Musikwelt aufgetaucht ist.


Bezugsquellen:
amazon,
bärchenrecords


Links:
all music


Musik:
Bad Bad Feeling
Down To The River
It's a Man's Man's Man's World




14.10.2013

Christopher Paul Stelling - False Cities (2013)

Label: Meccalecca
Country: US
Released: 2013
Genre: Folk Rock

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1. Brick x Brick (free) 3:30
2. Who I Am 4:03
3. Every Last Extremist 3:23
4. You Can Make It 4:08
5. The Waiting Swamp 5:09
6. Free To Go 3:24
7. How Long 3:43
8. Homesick Tributaries 5:08
9. Writhing In Shambles 4:12
10. Go Your Way, Dear 4:33




Christopher Paul Stelling ist ein in New York ansässiger Songwriter, dessen Folk Rock Songs
durch formidables Gitarrenspiel und eine nicht unbedingt schöne, aber ziemlich leidenschaftliche Stimme getragen werden. Mit über 150 Konzerten im Jahr 2012 erspielte er sich eine sehr gute Reputation als Live-Performer. False Cities ist sein zweites Album, dass im Jahr 2013 erschien.




Bezugsquellen:
www.christopherpaulstelling.bandcamp.com/album/false-cities

www.amazon.de/christopher-paul-stelling-Alternative-MP3-Downloads/s?ie=UTF8&keywords=Christopher%20Paul%20Stelling&page=1&rh=n%3A180643031%2Ck%3AChristopher%20Paul%20Stelling


Links:
http://www.folkradio.co.uk/2013/07/christopher-paul-stelling-false-cities/
www.facebook.com/pages/Christopher-Paul-Stelling/238129001427


Videos:
www.youtube.com/watch?v=KVm5Yx7ROwI
www.youtube.com/watch?v=L3JA9wWfPlQ
www.youtube.com/watch?v=JRmgpK2mMzA


Jack River Kings - The Mansion And The Money

Label: iTunes
Country: US
Released: 2012
Genre: Alt Country

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1 Proenneke 5:42
2 Women Like Her 4:15
3 Face of the Earth 3:44
4 Lewiston Lights 4:00
5 Oil and Water 5:32
6 Devil's Spine 6:02
7 Billy Jessop 5:33
8 The Sonoran Affair 4:07
9 Laundromat 3:32
10 Mansion and the Money 8:13


Jack River Kings ist eine Band aus Anchorage in Alaska, bestehend aus Matthew Dean Herman (Vocals / Guitar), Aaron Benolkin (Guitar / Pedal Steel), Martin Severin (Bass Guitar), Patrick McLaughlin (Drums). Sie spielen eine angerauhte Mischung aus Roots Rock und Alt Country. Ihr erstes Album Mansion And The Money bringt alle Tugenden des Alt Country ziemlich genau auf den Punkt. Kräftige Gitarren, ein treibendes Schlagzeug, Songs, die sich Zeit nehmen für den Aufbau und für ein Debüt schon erstaunlich reif sind. Die Band scheint durch viele Auftritte ihre erstaunliche Routine bekommen zu haben.


Bezugsquelle:
http://www.amazon.de/jack-river-kings-MP3-Downloads/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A77195031%2Ck%3AJack%20River%20Kings

Links:
www.jackriverkings.com/
www.facebook.com/pages/The-Jack-River-Kings/103475430368
www.myspace.com/thejackriverkings

Hier noch ein paar Links zu You-Tube-Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=ITnIl8-E-eY
http://www.youtube.com/watch?v=mtvEL-c9rOk
http://www.youtube.com/watch?v=kJ_V6PzZy6g
http://www.youtube.com/watch?v=T6pbdyW2C8E
http://www.youtube.com/watch?v=Kw2276Wl_rA